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Konzert zur Wiedereinweihung des neu restaurierten Alexandre-Harmoniumklaviers am 12.10.2013 in Budapest

Am 12. Oktober 2013 wurde das aus dem Besitz von Franz Liszt stammende Harmoniumklavier mit einem Konzert in Budapest wieder eingeweiht. Das von Alexandre hergestellte und nun restaurierte Instrument wurde durch Balász Szabó im Liszt Memorial Museum der Öffentlichkeit vorgestellt.
   

Datum: 12. Oktober 2013, 18.00 Uhr

Agenda:

  • 18:00–18:30 Uhr Einführung mit Informationen über das Instrument durch den Interpreten und Restaurator Balász Szabó
  • 18:30 Uhr Konzert 
       

Ort:

Liszt-Akademie Budapest, Alte Musikakademie, Chamber Hall (1064 Budapest, Vörösmaty Utca 35)

 

Interpret:

Balász Szabó, Harmonium-Klavier (Alexandre père & fils, Paris 1864)

 

Programm:

Franz Liszt (1811–1886):    Angelus! Prière aux angers gardiens, aus: Années de pèlerinage III (1877)

Camille Saint-Saëns:    Barcarolle, aus: Trois Morceaux pour Harmonium op. 1 (1852)

F.A. Guilmant:     Scherzo, aus: 6 Pièces pour Harmonium op. 31

S. Thalberg (1812–1871):    Quatuor de l’opéra’l Puritaní de Bellini, aus: L’art du chant appliqué au piano op. 70 (1853–54)

R. Wagner (1813–1883) / Fr. Liszt:    Lied an den Abendstern aus: Tannhäuser (1848)

G. Verdi (1813–1901) / B. Szabó:    Prestissimo aus dem Streichquartett in e-Moll (1873)

Franz Liszt:    Funerailles (1850–52)

Jacob Arcadelt-Liszt:     Ave Maria (1863)

Franz Liszt:    Variationen über ein Thema von J.S. Bach: Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen (1862–63)

 

Zum Instrument:

2-manualiges Harmonium-Klavier von Alexandre Père & Fils, Paris, erbaut 1864.

Liszt verwendete dieses Instrument erstmalig in Rom und ab 1872 in seinem Appartement in Pest. Liszt vermachte das Harmonium-Klavier nach seinem Tode der Budapester Musik-Akademie (Liszt-Akademie).

Das Kombinationsinstrument wurde von 2012 bis 2013 durch den Musikwissenschaftler und Organisten Balász Szabo restauriert; die Restaurierung wurde von der Schweizer Stiftung Kulturgut Orgel unterstützt.
Das Äußere wurde überarbeitet und ästhetische Schäden repariert.  Einige Elemente des Harmoniumteils mussten restauriert werden, insbesondere Teile der Klangerzeugung.
Das gesamte Instrument wurde neu gestimmt.
Das Celeste-Pedal wurde ausgebaut und komplett renoviert.
Das ebenfalls überholte Prolongement erlaubt dem Spieler, jede Note oder jeden Akkord zu halten, während weitergespielt wird. 

Siehe: http://www.lisztmuseum.hu/en/news/70/ 

   

Weitere Informationen:

Zum Konzert: http://www.lisztmuseum.hu/en/events/142/

Zum Instrument: http://www.lisztmuseum.hu/en/news/70/

 

 

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